Annener Schulgeschichte

In der Annener Schulgeschichte können sie mehr über die Schulhistorie des Stadtteil Witten-Annen erfahren.

Zwischen 1645 und 1705 wurde die erste Annener Schule errichtet. Das Schulhaus war das Eisensteinsche Haus (Marzi) und steht heute in den Höfen 33.
Es wurde von der evangelischen Schulgemeinde betreut. Nachdem die evangelische Gemeinde dieses Gebäude aufgegeben hatte, richtete die jüdische Gemeinde hier eine Schule ein.

1843 hatte Annen schon 147 Schulkinder. Es wurde eine größere Schule benötigt.

1844 wurde auf dem Grundstück der evangelischen Gemeinde "Auf dem Hollen" ein Schulgebäude mit Lehrerwohnung gebaut. Es ist heute noch einigen alten Annenern als "Amtshaus mit Türmchen" bekannt.

1846 wurden neue Schulen gegründet weil die Einwohnerzahl weiter gestiegen war. Die Schulen entstanden im Ardey, im Erlen und in der Borbach.

1870 mietete die katholische Schulgemeinde Annen/Rüdinghausen ein kleines Fachwerkhaus in der heutigen Kreisstaße als Schulgebäude an. Leider wurde es 1935 abgerissen.

1906 wurde die heutige Freiligrathschule von der katholischen Schulgemeinde gebaut.

1909 wurde die Schule erweitert. In diesem Anbau fand die Gemeinschaftsschule ihren Platz. Der Stadtteil Annen wuchs in den folgenden Jahrzehnten und so wurden gleich mehrere Neubauten notwendig.

Am 7. August 1972 zogen die Grundschüler von der Freiligrathschule in die neugebaute Baedekerschule um.